logo Sächsischen Bettfedernfabrik

Brüder Sluka GmbH & Co. KG

Die meistverbreiteten Irrtümer ...

Daunen und Federn sind Meisterwerke der Natur. Durch ihre hervorragenden Eigenschaften leisten sie uns als Füllmaterial wertvolle Dienste. Leider gibt es über Federn und Daunen weitverbreitete Irrtümer, zu denen wir gerne Stellung nehmen:

Irrtum – Allergie
Denn: Milben scheitern an Daunendecken

Gute Neuigkeiten für die vielen Menschen, die sich mit einer Hausstaubmilben-Allergie herumplagen: Sie müssen nicht mehr auf ein kuscheliges Daunen- und Federnbett verzichten. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben nämlich, dass in Zudecken mit Federfüllung praktisch keine Hausstaubmilben zu finden sind. Denn: Nicht die Federn ernähren die Milben, sondern der Mensch selbst. Was die Tierchen anlockt, sind die Hautschuppen des Menschen. Und davon verliert er genug: pro Tag etwa 0,5 bis 1 Gramm. Eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass nur 0,25 Gramm ausreichen, um mehrere Tausend Milben über lange Zeit zu ernähren.

Viele Allergiker werden aufatmen, nachdem der Beweis erbracht ist, dass die Federn nicht zur bevorzugten Nahrung von Milben gehören und damit Daunen- und Federfüllungen nicht länger für sie tabu sind. Zudem wurde bei gleicher Gelegenheit herausgefunden, dass die Inletts, also die Hüllen um die Füllung, so fein gewebt sind, dass die Milben gar keine Chance haben, ins Innere der Decken zu gelangen. Also: Auch für Hausstaubmilben-Allergiker gibt es ein „federleichtes“ Schlafvergnügen.

Ein guter Tipp in dem Zusammenhang für Hausstaubmilben- Allergiker: Da man beim Ausziehen Hautschüppchen verliert, sollte man dies im Schlafzimmer vermeiden. Am sinnvollsten ist es, sich im Badezimmer umzuziehen.

Weitere Informationen:
„Gutachten zur Einschätzung der Relevanz der Bettfedern- (Keratin) Allergie“
Prof. Dr. med. Hofmann, ehemaliger Leiter des Institutes für Kinderheilkunde, Universitätsklinik Frankfurt am Main

„House dust mite allergen in pillows“
Gutachten der Wellington Asthma Research Group, Wellington School of Medicine, New Zealand

„Ökologische Untersuchungen zur Hausstaubmilbenallergie“
Prof. Dr. Dr. H.-W. Jürgens, Anthropologisches Institut der Universität Kiel

Link zu den Studien: http://www.nomite.de/studien.htm

Klicken Sie hier, um weitere Informationen (Das Allergiepaket) anzufordern.

Irrtum – Hitzestau

Ob der Schläfer sich im Bett wohlfühlt oder nicht, wird maßgeblich durch das Klima in der Betthöhle bestimmt.

Die isolierende Wirkung einer Bettdecke hängt hauptsächlich ab von

Daunen- und federngefüllte Bettwaren lassen sich ganz individuell im Hinblick auf die Bedürfnisse des Schläfers herstellen. Hierbei spielen die bevorzugte Raumtemperatur, die Wärmeabstrahlung des Körpers, die Transpirationsneigung und das Bewegungsverhalten während des Schlafs eine Rolle. Durch Variationen der Deckengröße, des Füllgewichts und z.B. der Steppung kann das Bett „maßgeschneidert“ werden.

Beim Kauf der jeweiligen Bettwaren ist somit neben der Jahreszeit, der Umgebungstemperatur und der Schlafraumtemperatur ganz entscheidend, welche Anforderungen der jeweilige Schläfer an die Decke stellt. Menschen, die sehr leicht frieren, können sich z.B. durch eine wohlige Daunenfüllung, verarbeitet mit Innenstegen für den Winter, und einer leichten Daunendecke, z.B. verarbeitet mit Punktstepp im Sommer, wirklich optimal ausrüsten.

Eines gilt es zu beachten: Zu empfehlen ist für die Zudecke in jedem Fall die Komfortgröße 155 x 220 cm.

Irrtum – Entsorgung


Daunen und Federn sind umweltfreundlich, weil sie – nachdem sie als Füllmaterial ausgedient haben – als wertvoller Dünger eingesetzt werden können. Im Rahmen der Untersuchungen an der Universität Hohenheim „Verwendung von Federnmehl als organischer Stickstoffdünger in Landwirtschaft und Gartenbau“ wurden die Nährstoffgehalte von Federnmehl, Hornmehl und Stallmist vergleichend untersucht, hier die Ergebnisse:
Vergleich der Nährstoffgehalte von
Federnmehl, Hornmehl und Stallmist
     
Vergleich der Nährstoffgehalte von
Federnmehl, Hornmehl und Stallmist
 
Federnmehl
Hornmehl
Stallmist
org. Substanz (C)
45%
70%
18%
Stickstoff
14%
10%
1,7%

Weitere Hauptnährstoffe (g/KG TS)
Phosphor
2,9
1,8
2,5
Kalium
1,5
1,2
5,0
Magnesium
0,8
0,3
1,5


Ausgediente Daunen und Federn können hervorragend als Stickstoffdünger im Blumenkasten oder Beet verwendet werden! Die Mikroorganismen im Boden zersetzen die Federn, sodass deren Bestandteile von den Pflanzen aufgenommen werden können.

Irrtum – Pflege
Denn: Die richtige Pflege von Daunen- und Federbetten ist sehr einfach!

  1. Bei trockenem Wetter am offenen Fenster aufschütteln und lüften. So wird die Füllung gelockert, und es werden neue Lufträume geschaffen. Lüften sorgt für den Abtransport der Nachtfeuchtigkeit. Daunen- und Federbetten sind dankbar und genügsam. Daunen und Federn sind nicht wasserscheu! Bitte auf gründliche Trocknung achten!
    Bitte nie in die pralle Sonne legen oder klopfen und saugen!

  2. Das Reinigen der Füllung kann im Bettenfachgeschäft erfolgen oder die Zudecke / das Kissen können in der Waschmaschine gewaschen werden. Bitte beachten Sie Pflegeanleitungen, die sich an dem Bettstück befinden.

Quelle: www.vdfi.de

©Sluka Kontakt Impressum