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Brüder Sluka GmbH & Co. KG

Über Federn und Daunen

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich im Bett zu zudecken. Warum sollte die Entscheidung gerade auf ein Feder- oder Daunenbett fallen?

Federn und Daunen vereinen in sich alle Vorteile der Natur. Dies findet man bei keinem anderen Füllmaterial. Der Schlaf unter einem Feder- und Daunenbett hat sich seit langer Zeit als wohltuend, gesund und erholsam erwiesen. Federn und Daunen sind äußerst leicht.

Federn und Daunen haben zwischen sich ein besonders gegliedertes Luftpolster. Luft, das wissen alle, ist bekanntlich ein schlechter Wärmeleiter.

Jeder Mensch kann im Schlaf bis zu einem halben Liter Feuchtigkeit abgeben. Federn und Daunen haben die hervorragende Eigenschaft, diese Feuchtigkeit leicht nach außen ableiten zu können. Dadurch entsteht ein angenehmes, trockenes Schlafklima.

Als Füllmaterial können nur Federn und Daunen von Gans und Ente verwendet werden. Hierbei ist der gebogene Kiel der Federn von großem Vorteil, weil er durch seine Spannkraft die Elastizität erzeugt. Diese ist beim Kopfkissen zum Beispiel von entscheidender Bedeutung für die Stützfunktion. Hühnerfedern in ihrer Art sind flach und nicht für die Verwendung in Kissen und Decken geeignet.

Der Unterschied beim Gefieder der Enten und Gänse liegt in der Größe der Federn. Gänsefedern sind voluminöser und am unteren Ende mit mehr Flaum versehen als bei Entenfedern. Dadurch können sie mehr Luft einschließen.

Eine Daune (siehe rechts) hat keinen Kiel. Sie entfaltet von einem Zentrum aus eine Vielzahl von Härchen mit Verästelungen. Räumlich gesehen sieht sie wie ein Ball aus. Die Größe der Daunen wird vom Lebensraum der Tiere maßgeblich beeinflußt. Je kälter der Lebensraum, desto größer sind die Daunen.
Daunen sind äußerst leicht. Sie bieten im Vergleich zu den Federn besonders viele Lufteinschlüsse und haben somit das beste Isoliervermögen. Allerdings sind sie damit auch die teuerste Füllung.

Nicht alle Federn sind für die Verwendung in Bettwaren geeignet.

Vom Gefieder einer Gans sind nur etwa 300g verwertbar:
1 - Brustgefieder aus Daunen ca. 60g
2 - feine Rumpf- und Seitenfedern mit flaumartigem Bewuchs ca. 150g
3 - verwendbare Flügel- und Schwanzfedern ca. 90g

Je nach Größe zählen wir von den Daunen eine bis zwei Millionen Stück auf ein Kilo. Die Farbe des Gefieders hat nichts mit der Qualität der Federn und Daunen zu tun. Diese ist lediglich durch die Pigmentierung entstanden. Die Füllqualitäten sind in der Regel mit einem Etikett am Erzeugnis angebracht. Daraus kann die Farbbezeichnung, der Daunenanteil der Füllung, neu oder gebraucht, eventuell die territoriale Herkunft und die Klassifizierung (z.B. Klasse I für Wassergeflügel und Reinheitsgrad) entnommen werden.

Und so setzen sich die einzelnen Federnqualitäten zusammen:

 

mindes. Daunenanteil %

Federnanteil %
Daunen
90
10
fedrige Daunen
50
50
Dreivierteldaunen
30
70
Halbdaunen
15
85
Federn
unter 15
über 85

Quelle: www.vdfi.de

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